Sonntag, 22. August 2010

Broome und weiter...

nach Darwin und dem Nationalpark ging es wieder weiter Richtung Broome eine schöne warme Stadt und ein Strand der unter den Top 10 der Welt ist...

es war wieder mal eine lange Strecke mit nicht gerade viel Sehenswürdigkeiten oder gar etwas abwechslungsreicher Landschaft...aber etwas gab es da dann schon...


Und zwar passierten wir die Kimberly Region die schon in Western Australia liegt...wenn man eine Weile fährt kommen am Straßenrand besondere Bäume und zwar die Boab- oder Boabab-Bäume...


diese Bäume haben einen mächtigen, flaschenförmigen Stamm in dem sie Wasser speichern können...Boabs können leicht über 1000 Jahre alt werden und widrigsten Lebensbedingungen widerstehen...

Ursprünglich kommen diese Bäume aus Madagaskar und wurden wahrscheinlich an die westaustralische Küste geschwemmt...


Es wurden Zeichen in die Rinde geritzt...warum weiß keiner vermutet wird viel...aber sicher um etwas zu dokumentieren...im laufe der Jahre haben sich die Schnitzereien zu markanten Reliefs entwickelt...


Dann kamen wir in Broome an...und wieder war es etwas schwüler...in Broome haben wir uns dann den Aligatorenpark von Malcolm Douglas besucht...







Der Park an sich war cool am besten war die Fütterung der Krokodilen und Aligatoren,


das halten eines Babyaligators und


eines Babykangoroo...

es war eher Zufall das es dazu kam...wir kamen in den Park und eine Mitarbeiterin die das Kangoroo als kleines gefunden hat und bei sich daheim aufgezogen hat zu uns kam und uns bat es mal kurz zu halten und zu knuddeln weil sie mal auf Toilette musste...ja und dann war es so weit...Babys sind egal welches Geschöpf alle gleich...ein bisschen kraulen und streicheln und es schmiegt sich an dich...

Im Moment sind wir in Exmouth, es ist wieder kälter und hoffen das es besseres Wetter gibt...hier wollten wir eigentlich an ein Korallenriff tauchen...mal sehen wie sich das Wetter entwickelt...

Danach gehts dann über Coral Bay Richtung Perth...

Wenn wir in Perth ankommen, sind wir von Griffith aus 8993 Km mit unserem Auto in 60 Tagen durch 4 Staaten Australiens gefahren...muss man sich mal vorstellen fast 9000 Km...

Wenn ich in Perth bin wird wieder ein Blogeintrag fällig mit dem Rest der Reise und Perth ansich...

Bis dahin wünsche ich euch noch was...

Samstag, 14. August 2010

Nationalpark Kakadu

am Do hat sich die Magna-Fraktion auf in den Kakadu Nationalpark gemacht...nicht mit den eigenen Autos sondern haben wir uns dazu für eine Fahrt mit einem 4WD Toyota Hiace von einem Touranbieter entschieden...das Auto war richtig gut ausgestattet mit Fächern in denen man Sachen verstauen kann und wo sich Spüle, Geschirr und Gaskocher befanden...


der Nationalpark ist sehr groß aber zwischen den eigentlichen Attraktionen vergehen immer viele Kilometer

oder riesen Termitenhügel

...so ist das in Australien alles ein bisschen weiter weg als woanders :-)

somit hält man überall mal ein bisschen wenn man etwas neues sieht oder man mal pinkeln muss...

wir haben das ganze für 3 Tage und zwei Nächte gebucht...geschlafen wurde in Zelten und jede nacht woanders...


die erste Nacht wurde in Gunlom verbracht...das schöne daran war das der Campingplatz direkt vor einem kleinen See war

der von einem Wasserfall auf Höfe gehalten wurde zu dem es nur einige Meter durch den Wald ging...

nach dem erfrischenden Bad in dem "See" sind wir hoch zu dem Wasserfall gestiegen und es war ein noch viel schönerer Anblick und einfach herrlich...


der Wasserfall bildete sich aus vielen kleinen Wassersammlungen...

wenn man drin schwimmt ist es einfach geil auf gleicher Höhe die Natur zu sehen...

das Wasser braust dann über Steine langsam nach unten

in den nächsten kleinen See bis


es dann schlussendlich

in dem "See" landet...

Es war den Aufstieg echt wert...und der Sonnenuntergang...

am zweiten Tag gings dann Richtung Jim Jim Falls...das war der eigentliche 4WD Track...es ging durch sandiges Gebiet über Steine und durch kleine Bäche...

zum Schluss dann noch einen gar nicht mal so leichten Fussmarsch über große rutschige Steine und dann waren wir auch schon da...

die Jim Jim Falls waren leider nicht so ausgeprägt da wir ja in der Trockenzeit sind...in der Regenzeit wäre das ganze auch nicht so möglich gewesen da es hier dann nur regnet und die Straßen überflutet sind...


aber auch wenn es nur ein bisschen tröpfelte war es trotzdem ganz erfrischend sich in dem Kühlen Wasser zu erfrischen...

danach wieder den langen steinigen Weg zurück und ab ins Auto um sich auf zum Nachtlager...

am nächsten Tag selbe Prozedur...Zelte abbauen Frühstücken und ab ins Auto und weiter gehts...da es der letzte Tag war haben wir noch eine Aboriginalstätte mit Malereien besichtigt

und uns dann wieder auf den Weg zurück nach Darwin gemacht...heute noch eine Nacht im Hostel und dann gehts weiter Richtung Brome und die Westküste...


Das gibt dann wieder einen weiteren Blogeintrag...

bis dahin wünsche ich euch noch viel Spaß bei den Bildern...

der Tobse

Samstag, 7. August 2010

Ayers Rock und Umgebung

endlich habe ich es geschafft...ich habe meine Bilder vom Ayers Rock machen können...die Fahrt dahin wünsche ich keinem...es ist echt mega langweilig da man die ganze Zeit nur fährt und nicht unbedingt viel Umgebungswechsel vorhanden ist...der einzige stetige Begleiter war Grid...
Grid ist ein alle paar Kilometer vorkommendes Gitter auf der Fahrbahn...an dieses Gitter schliesst von der Fahrbahn ab ein Zaun für die Kühe...falls Kühe versuchen über die Straße auf die andere Seite zu kommen wird das durch das Gitter verhindert...

also weiter zum Ayers Rock...auf der Fahrt dahin sah man ihn schon aus weiter Ferne...


dachten wir...es war Mt. Conner ein Berg den die meisten mit dem Ayers verwechseln wenn sie das erste mal dahin fahren...
bevor wir aber dann endlich zum Uluru wie er bei den Aboriginals genannt wird fuhren machten wir noch einen Abstecher zu den Olgas...


dann war es endlich soweit...ich bin am Ayers Rock und zeitlich hat es genau gepasst da wir kurz vor Sonnenuntergang dort ankamen...
es ist schon schwer zu beschreiben was man denkt wenn man mit eigenen Augen sieht was man sonst nur von Bildern kennt...ein wunderschöner Anblick...

aber seht selbst...

Am nächsten Tag gings dann in Fühlreichweite des Ulurus...man kann verschiedene Routen nehmen um den Berg kennen zu lernen...ein paar Laufwege drum herum und ein Pfad direkt auf den Berg...ich begab mich zuerst direkt auf den Weg nach Oben da ich aber nicht so guten Halt mit meinen Schuhen hatte war der Aufstieg nach wenigen Metern Geschichte da es sehr steil ist...

Wenn man das Glück hat den Uluru bei Regen zu sehen, was nicht sehr oft vorkommt sieht man wie er sich schwarz färbt...man kann es so auch noch bei den Fugen sehen wo der Regen runterfließt...





Heute ist Samstag und seit Freitag sind wir wieder weiter gezogen...Wir sind ja auch in zwischen zwei Pärchen...Martin und Maarja die ich/wir noch von der Outstation Griffith kenne, Josi und ich...Martin und Maarja haben auch einen Mitsubishi Magna wie wir nur eine andere Farbe...schon lustig so ne Magna Crew :-)...also Martin und Maarja reisen seit dem Ayers Rock mit uns und werden uns auch bis nach Perth begleiten...

so haben wir uns dann gestern, Freitag Abend noch den Kings Canyon angeschaut...

Heute morgen machten wir uns dann auf den Weg nach Alice Springs wo wir nochmal einkaufen und Wasser auffüllen...der Weg dahin war auch wieder ein Erlebnis...haben mal gewagt eine Dirtroad zu fahren...Dirtroads sind unbefestigte Straßen die für normale Autos nur befahrbar sind wenn es eine Zeit lang nicht geregnet hat...und das war der Fall...man das Auto hatte ganz schön zu kämpfen...