Wir sind nach Tschernobyl gefahren...waren eigentlich relativ fit obwohl wir am vortag bissle was tranken, aber keinem Eintrag wert :-)
Also morgens trafen wir uns mit dem Guide in der Kiev´er Innenstadt wo sich auch der Rest der heutigen Gruppe trief...mussten noch schnell das finazielle klären und schon saßen wir in der "Prinzessin von Preussen" auf dem Weg aus Kiev raus...Ca 1,5 Std fuhren wir bevor wir die Sperrzone erreichten...Passieren konnten wir die Schranke nur mit unseren Reisepässen...Ohne Reisepass kein Tschernobyl...
Die Kontrolle dann erfolgreich passiert fuhren wir dann Richtung Kerkraftwerk und dem Reaktor Nr 4. Man kam so ca bis auf 100 - 150 Meter an den Sarcopharg heran...Reinlassen wollent sie uns aber dann doch nicht...Nach dem reaktor ging es dann Richtung Prypjat, die Stadt aus der die meisten Arbeiter des Kernkraftwerkes kamen...Die Stadt an sich war schon interessant...wenn man sich vorstellt das dort praktisch die Zeit stehen geblieben ist...In der Schule lagen noch Schriftstücke, offen Bücher mit Handskizen versehen...Klassenbücher, sehr viele Schulbücher alles was sich in so einer Schule eben befindet nur ohne Menschen...
Die Schule im Rücken sind wir dann weiter erforschend durch die Stadt geschritten...Hotels, die Sporteinrichtungen, das Schwimmbad bis hin zum nie eröffneten Vergnügunspark...Eine Stadt in der von jetzt auf nachher die Zeit stehen geblieben ist...so werde ich Prypjat in Erinnerung behalten...
Nach dieser langen und aufregenden Tour durch die Stadt waren wir sehr hungering und so wartete schon ein richtig gutes Essen in dem Küchemkomplex des Kernkraftwerkes auf uns...vorher aber durch das Strahlenmessgerät bei welchem ich nicht sicher bin ob es funktioniert hat...
Dann startete unser Bus wieder Richtung Ausgang...an diesem Tor wurden wir uns unser Bus dann nochmal auf Strahlung gecheckt und nach bestandenem Test ging die Fahrt Richtung Kiev los...
Das war der Tag...für die Nacht hatten wir uns mit dem Hostelbesitzer verabredet der uns und ein paar anderen Travelern ein paar gute Pubs zeigte wo man wirklich gutes Ukrainisches, billiges Bier bekommt...weils ja so wenig kostet, ein halber Lieter Bier ca 1,50 €, gingen die ersten zwei Runden auf ihn...
Nach einigen Pubs gingen wir dann noch in einen kleineren Club in welchem auch schon mehr "Musik" kam...
So verlief sich der ganze Abend in Bier probieren und sich mit den anderen Travelern unterhalten, was sich auch noch zu etwas lustigem entwicket hat...
Das liebe Freunde werde ich aber in meinem nächstes Bericht erzählen...

